Die Inspiration

Bei Yoga Dance Music kannst du deine Asanas mit einem Rhythmus verbinden, dich zur Musik bewegen so wie du magst und dich in einem dynamischen Flow dem Takt hingeben.

Beatles: On the Road to Rishikesh

Im Wesentlichen haben mich 3 Dinge dazu angeregt, Yoga Dance Music ins Leben zu rufen:

Der Yogi Swami Shivananda, die Band The Beatles und meine Besuche im ehemaligen Maharishi Yogi Ashram in Riskish in dem die Beatles einige Monate verbracht haben.

 

Swami Shivananda:  Song of Sannyasin

Sivananda wurde am 8. September 1887 als jüngster dreier Söhne geboren. Sein Vater stammt aus einer südindischen orthodoxen Brahmanenfamilie. In Tanjavur (Tamil Nadu, Indien) studierte er Medizin.  Obwohl er aus einer streng orthodoxen Brahmanenfamilie entstammte, kümmerte er sich wenig um die Kastenregeln und widmete sich persönlich auch Patienten, die einer niederen Kaste angehörten.

Kurz nach dem Tode seines Vaters im Jahre 1913 begab er sich nach Malaysia und konnte bald die Leitung eines kleinen Spitals einer Gummiplantage übernehmen. Trotz seines Erfolges entschied er sich 1923 alles aufzugeben und begab sich als Wandermönch auf eine Pilgerreise durch Indien. Schliesslich kam er nach Rishikesh, einem kleinen Pilgerort am Südfuss des Himalaya und an den Ufern des Ganges.

Schließlich ließ er sich in Rishikesh nieder und baute auf einem kleinen Stück Land nahe am Ganges eine alte Viehscheune zu einem kleinen Ashram um, der im März 1934 eröffnete.  Im Jahre 1936 gründete Sivananda die Divine Life Society (Gesellschaft Götlichen Lebens) und hatte seine ersten Schüler. Aus der kleinen Gemeinschaft in Rishikesh entwickelte sich ein weltbekannter Ashram, der schnell wuchs. Um seinen Schülern und Anhängern das Studium heiliger Schriften zu erleichtern, gründete er 1948 die Yoga-Vedanta Forest Academy (Yoga-Vedanta Wald Akademie) und drei Jahre später die Yoga-Vedanta Forest Academy Press um seine Schriften zu veröffentlichen. Als Arzt kümmerte er sich stets um Kranke und die Ärmsten und 1957 öffnete das Sivananda Eye Hospital (Sivananda Augenspital) offiziell seine Pforten.

Swami Sivananda Saraswati starb am 14. Juli 1963 in Rishikesh

 

Die Beatles:

Die vier Musiker der britischen Popband hatten sich 1968 für mehrere Monate dorthin zurückgezogen. Der Maharishi-Mahesh-Yogi-Ashram am Fuße des Himalaya stand seit Jahrzehnten leer und war zuletzt zugewuchert.

Die Beatles lebten damals in dem etwa sieben Hektar großen Ashram mitten im Wald, dessen höhlenartige Meditationshütten und Vortragshallen zum Großteil noch stehen. Die Gruppe soll einen großen Teil ihres neunten Albums, das „The Beatles“ oder inoffiziell „The White Album“ heißt, in dem klosterähnlichen Zentrum geschrieben haben. Unter anderem entstanden hier „Ob-La-Di, Ob-La-Da“, „Dear Prudence“ und „Mother Nature’s Song“, dessen Text von Maharishi Maheshs Lehren inspiriert war.

Es ist bekannt daß der zermürbende Tourneealltag im Scheinwerferlicht der ständig präsenten Öffentlichkeit den Traum in einen Albtraum verwandelt, vor allem für John und George. George war es auch, der am 29. August 1966 nach dem Konzert im Candlestick Park in San Francisco – dem letzten offiziellen Auftritt – erklärte, er würde eher die Gruppe verlassen als weiterhin vor Tausenden von kreischenden Fans so zu tun, als würde man ein Konzert geben. Weder die Fans noch die Beatles selbst konnten etwas von der Musik hören. Die Liveauftritte waren zu einer Farce geworden. Die Beatles entschlossen sich, nicht mehr live aufzutreten, wodurch ihnen sicher ein Stein vom Herzen fiel, konzentrierten sie sich zunächst einige Monate lang auf jeweils eigene Projekte.  George flog nach Bombay, um seinem Interesse an indischer Musik und Philosophie nachzugehen, das ihm immer wichtiger wurde. Durch ihn lernten auch die anderen drei Beatles die Transzendentale Meditation von Maharishi Mahesh Yogi kennen. Im Februar 1968 reisten die Beatles zu dessen Ashram im nordindischen Rishikesh.

Nach der Meditation saß die Gruppe oft im Freien und genoss den Blick auf den Ganges und Rishikesh und auch das indische Essen. Ihre Gespräche über Gott und die Welt klammerten nur ein Thema aus: die Musik. George Harrison erzählte, wie unwichtig ihm Ruhm und Geld letztlich seien.